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Seit langem schon überlegen wir uns, was wir mit unserem an die 40 Jahre alten Fußboden in der Küche machen sollen.
Es sind fest zusammengetriebene Pfosten mit einer ursprünglichen Stärke von 3.5 cm und nachdem mein Großvater einst eine Holztrockenanlage hatte, hat sich bei dem Boden seit dem Einbau nicht einmal 1mm geändert. Leider hatten meine Eltern vor Jahren beschlossen, den Boden mit etwas "strapazierfähigem" zu imprägnieren, das beste wozu ihnen damals geraten wurde war etwas sehr dunkles, rötliches das von der Konsistenz her verdammt an Plastik erinnert hat... grausam, eine Vergewaltigung des Holzes - aber eben nach "modernen" Gesichtspunkten.
Meine Mutter war der Meinung, daß der Boden super gewesen wäre, egal welcher Dreck daran geklebt wäre, darüberwischen und Ruhe, da muss ich ihr uneingeschränkt zustimmen.
Wir wollten nun einen Rettungsversuch starten, den Boden als ersten einmal von dem undurchlässigen Zeug befreien!
Also her mit dem Großen Schleifgerät vom Baumarkt und Freitag Mittag frisch ans Werk damit...
Schon nach wenigen Minuten begann ich an der Durchführbarkeit zu zweifeln, das Zeug war wirklich Plastik und hat das ohnehin schon sehr grobe Schleifpapier komplett verklebt, Schleifwirkung gleich Null, dafür penetranter Gestank nach verbranntem Plastik....
Durch Zufall haben wir dann bemerkt, daß sich das Zeug wenn es auf dem Schleifband erkaltet sich beinahe rückstandslos ablösen läßt!
In Summe haben wir dann 8 der ganz groben Bänder gebraucht und noch ein paar feinere. Das Gerät zum ausschleifen der schwer zugänglichen Stellen hat sich als total unbrauchbar erwießen und so habe ich für die kleine Flex Schleifscheiben besorgt und das ganze händisch veranstaltet - eine Maloche sondergleichen...
Dann am Samstag Nachmittag konnten wir, nachdem meine Frau unglaubliche Mengen an Staub entfernt hatte unseren nun nach Holz riechenden und hellen Fußboden bewundern, wow, was sich so unter Chemie verstecken kann
!
Vorletztes Wochenende habe ich für Nachschub in der Technikfraktion zu Hause gesorgt und einen Beamer im Wohnzimmer installiert, dazu passend eine motorbetriebene Leinwand mit 2 Meter Breite.
Um das Gerät in meine bestehende Anlage zu integrieren war einiges an Tüftelei notwendig und viele Tests; schlußendlich bin ich dann bei RGB als Übertragungsart hängen geblieben, es liefert in meiner Konfiguration ein wesentlich besseres Bild als das Komponentensignal.
Auch der Weg des Kabels ist gefährlich, er geht hinter dem Aquarium vorbei und die Aussenpumpe ist vermutlich der stärkste Produzent eines magnetischen Wirbelfeldes im ganzen Haus!
Der Trick bestand nun darin, doppelt geschirmtes VGA Kabel zu benutzen, die Stecker durch in meinem Fall einen Scart und 4 Chinch zu ersetzen und das ganze durch Magnete zu entkoppeln.
Eine Messung mit dem Oszi hat ergeben, daß ich dadurch wirklich an dem Beamer-Ende das herausbekomme was ich auf der Scart Matrix Seite hineinschicke, auch wenn ich das Kabel mehrmals um die Pumpe wickle was ja eine schöne Spule ergibt.
Ich würde sagen, das Zeug hat genug Reserve 
Beim Beamer handelt es sich um ein schon älteres Modell, den Hitachi TX100 auf LCD-Basis, leider "sehe" ich bei DLP den Regenbogen. Das Gerät hat den Vorteil, daß der Bildversatz innerhalb recht großer Toleranzen rein optisch verstellt werden kann, nur die Trapezkorrektur wird elektronisch nachjustiert!
Das Bild lasse ich auf eine 200cm Cinescreen V5 projizieren die per Motor aus einem Kasten an der Decke - vor den normalen Fernseher - herausgefahren werden kann.
Das ganze wird in Summe von einer Logitech Harmony 885 angesteuert, die Signalverteilung erfolgt mit der HAMA Scart-Matrix SM-420, ein sehr gutes teil das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Bilder folgen in den nächsten Tagen nach!
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